Blog-Fotos

Egal ob du über Essen, Autos, Reisen, Zeichnen oder Politik bloggst, wenn dein Blog nur Text enthält, wirst du die Aufmerksamkeit deiner Leser schwer auf dich lenken oder ganz schnell verlieren. Überlege dir, was dich selbst fasziniert und an einen Artikel fesselt, was dir das Lesen erleichtert. In den meisten Fällen sind es Fotos und andere visuelle Elemente. Dieser Beitrag soll sich auf Fotos beschränken.

Ohne? Oh ne!

Man stelle sich einen Text mit mehr als 500 Wörtern vor. Ohne Foto. Ohne Icon. Keine grafischen Elemente. Ein bisschen langweilig, oder? Fotos peppen jeden Beitrag auf und erzeugen sogar eine gewisse Stimmung beim Leser. Fotos können dazu beitragen, eine positive, angenehme Stimmung zu erzeugen. Genauso können sie negative Gefühle hervorrufen oder verstärken. Die Fotoauswahl hängt maßgeblich davon ab, was du bei deinem Leser bewirken möchtest.

Ist es dein Ziel, dass der Leser deinen Beitrag interessiert bis zum Ende liest? Sorge für Struktur, Verständlichkeit und Lesbarkeit. Letzteres erreichst du nicht zuletzt durch interessante Visualisierungen, die passend zu den Abschnitten als visuelle Anker fungieren, Textlawinen entzerren und so einfach zu lesende „bunte Text-Häppchen“ zur Verfügung stellen.

Möchtest du deinen Leser neugierig machen und dazu animieren, auf Affiliate-Links zu klicken und vielleicht sogar etwas zu bestellen? Zeig ihm, was er  mit den angepriesenen Produkten Tolles erreichen kann. Ganz klassisches Marketing.

Auf die negativen Möglichkeiten gehen wir an der Stelle mal nicht ein. Wir sind hier schließlich fröhlich, positiv und so. Aber ja, auch Wut, Ärger und Trauer kannst du mit Fotos erzeugen, wenn es deinem Ziel entspricht.

Woher bekomme ich gutes Fotomaterial?

Stockarchive

Große Portale wie Istockphotos, Fotolia, Pixelio und Pixabay bieten Fotos an, die du zur optischen Aufwertung deiner Blogbeiträge nutzen kannst. Teilweise kostenlos oder für geringes bis großes Geld bieten die Bilddatenbanken Fotos in unterschiedlicher Größe und Qualität zum Herunterladen an. Die Kosten variieren ebenso wie die Verwendungsbefugnisse. Manche Bilddatenbanken bieten verschiedene Lizenzmodelle an, die man sich ganz genau anschauen muss, ehe man Fotos kauft. Sowohl Verwendungszweck als auch Bearbeitungsmöglichkeiten bieten oft Einschränkungen. Quellenangaben am Bild selbst oder im Impressum sind weitere Fallstricke, die es zu beachten gilt. Hält man sich nicht an die Lizenzbedingungen, drohen Abmahnungen und manchmal drakonische Strafen.

Eine vergleichsweise nette Alternative ist momentan noch Pixabay. Die dort angebotenen Fotos dürfen zur Visualisierung von Blogartikeln verwendet werden. Als Gegenleistung besteht die Möglichkeit, auf freiwilliger Basis einen kleinen Obolus an den Urheber zu leisten.

Vorteil:

Schnell verfügbar

Große Auswahl

Nachteil:

Lizenzen oft undurchsichtig

Keine unbeschränkte Nutzungsmöglichkeiten

Selbermachen

Die Alternative: Blog-Fotos selbst machen. Je nach Anspruch können einfache Blogfotos sogar mit Smartphones, selbstgebauten Lichtkästen und einfachen Tools erstellt und nachbearbeitet werden.

Vorteil:

Keine Lizenzprobleme

unbeschränkte Nutzungsmöglichkeiten (Ausnahme: Fotos mit Personen)

Nachteil:

Mehr Aufwand

Eventuell nicht so hochwertig

Fazit

Fotos sind eigentlich ein Muss in Blogbeiträgen. Ob du Fotos kaufst oder selbst erstellst, hängt davon ab, wie viel Zeit und Geld du investieren kannst und möchtest. Das Foto zu diesem Artikel stammt übrigens von Pixabay.

Links zum Thema:

Istockphoto

Fotolia

Pixelio

Pixabay

Nane

kreativer Teilzeitnerd, Zwillingsmama, Bücherwurm und noch ganz viel mehr...

Das könnte Dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.